Gleich im Abstrakt findet man den bemerkenswerten Satz: „Die langfristige Biodistribution (Anm: Verteilung im Körper) und die Langzeitwirkungen von mRNA-Impfstoffen sind weiterhin unzureichend erforscht.“
Die Autoren analysierten 19 Fälle von hämorrhagischem Schlaganfall (nichttraumatische Hirnblutung) bei denen zwischen März 2023 und April 2024 in einem großen japanischen Krankenhaus (Sapporo) eine Operation oder Obduktion durchgeführt worden war. Das Durchschnittsalter der Patienten lag bei 58,9 Jahren. Mittels immunhistochemischer Färbung untersuchten die Autoren die Gewebeproben auf Spike- und Nukleokapsid-Proteine von SARS-CoV2. Impf- und Infektionsstatus wurde für alle Fälle erfasst.
16 der Patienten hatten mRNA-Impfungen erhalten (durchschnittlich 4 Dosen), bei 3 Patienten lag laut Studie „keine mRNA-Impfung“ vor. Der mittlere Abstand zur letzten Impfung lag bei 10,8 Monaten. Lediglich bei einem der Patienten lag eine frühere bestätigte SARS-CoV2-Infektion vor. Bei ihm war der Spike-Nachweis negativ.
Bei 43,8% der geimpften Patienten (bemerkenswerterweise ausschließlich Frauen) konnten Spike-Proteine in Hirnarterien nachgewiesen werden (v.a. in der Intima = Gefäßinnenschicht) – sogar noch 17 Monate nach Impfung. Begleitend fanden sich Infiltrate von Entzündungszellen (CD4-, CD8- und CD68-positive Zellen, Anm: d.h. Immunzellen zur Infektions- und Krebsabwehr; jede Entzündung oder Immunreaktion im Bereich der Gefäßinnenwand kann zu einer Gefäßthrombose oder einer Blutung führen). In keinem der Fälle konnte Nukleokapsid-Protein nachgewiesen werden, was eine akute Virusinfektion ausschließt. Bei 3 Fällen mit positivem Spike-Nachweis, lange zurückliegender letzter SARS-CoV2-Impfung und unklarer Infektanamnese wurde mittels molekularbiologischer Methoden (in-situ-Hybridisierung) eine Differenzierung zwischen Impf- und Infektions-Spike durchgeführt – dabei fanden sich sowohl Infektions- als auch Impf-Spikes.
Obwohl es sich um eine kleine Gruppengröße handelt, geben diese Ergebnisse laut Autoren Anlass zu erheblichen Bedenken hinsichtlich der Biodistribution und der Langzeitsicherheit der mRNA-Impfstoffe. Weiterführende, groß angelegte Untersuchungen sind dringend erforderlich, um das tatsächliche Sicherheitsprofil dieser Impfstoffe zu überprüfen. Hier sollte auch Augenmerk auf geschlechtsspezifische Unterschiede gelegt werden. Während bei Männern eher Akutkomplikationen auftreten, scheinen Frauen ein höheres Risiko für Spätfolgen zu haben. Es sollte auch an einfacheren Methoden zur Differenzierung zwischen „Erkrankungs-Spike“ und Impf-Spike gearbeitet werden, da sich daraus essenzielle Konsequenzen für das therapeutische Vorgehen ergeben und nur so eine fundierte Sicherheitsbeurteilung dieser Impfstoffe möglich ist (Anm: In der Praxis wird leider meist kein Versuch einer Differenzierung gemacht und die Beschwerden werden ohne fundierte Grundlage – auch aus abrechnungstechnischen Gründen – Long-Covid zugeschrieben. Eine neuerliche Impfung eines Patienten, der bereits einen Impfschaden hat, kann jedoch fatale Folgen haben).
Bereits in der Frühphase der Pandemie wurde über ein erhöhtes Risiko für ischämische Schlaganfälle (Anm: Durchblutungsstörung des Gehirns; meist durch ein Blutgerinnsel verursacht) bei (schwerer) SARS-CoV2-Infektion berichtet. Nach Beginn der mRNA-Massenimpfaktionen wurden Schlaganfälle (ischämisch und hämorrhagisch) auch nach Impfung gemeldet (Anm: es war schon lange vor Impfstart klar, dass das Spike-Protein das toxische Agens von SARS-CoV2 ist. Unverständlicherweise wurde jedoch genau dieses gefährliche Protein – unnötigerweise auch noch in voller Länge – als Impfstoff-Antigen ausgewählt).
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S096758682500195X