Beide Kinder entwickelten innerhalb von 5 Wochen nach der 1. (und einzigen) Pfizer-Impfung ein MIS. Der eine Bub (12 Jahre, bisher gesund) entwickelte eine Perimyokarditis mit Schock, der andere (14 Jahre, ebenfalls ohne Vorerkrankungen) klassische Merkmale eines Kawasaki-Syndroms mit Hepatitis. Bei beiden war keine vorangegangene SARS-CoV2-Infektion bekannt. Beide Fälle begannen mit Fieber und Hautausschlag. Beide erhielten intravenöse Immunglobuline und Aspirin, der erste Bub auch noch hochdosiertes Kortison.
Die Autoren vermuten, dass das Spike-Protein als Superantigen einen Zytokinsturm auslösen kann, der zu einer multisystemischen Entzündungsreaktion führt (Anm: es ist schon lange bekannt, dass das Spike-Protein das toxische Agens von SARS-CoV2 darstellt. Warum genau dieses Spike-Protein in voller Länge als „Impfstoff-Antigen“ ausgewählt wurde, ist unverständlich).